Einkaufen in der Türkei ist ein einziges Vergnügen. Durch die Straßen und winkligen Basargassen schlendern und von Zeit zu Zeit bei einem Gläschen Tee, einem türkischen Mokka oder einem frisch gepressten Orangensaft eine kleine Pause machen. Auch das Handeln gehört noch ein wenig zum alltäglichen Geschäftemachen. Nicht handeln sollte man allerdings in den normalen Geschäften mit festgelegten und sichtbar angelegten Preisen.
Die Geschäfte sind von Montag bis Samstag von ca. 09.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet. Die Zeiten sind aber örtlich verschieden. Kleinere Geschäfte und natürlich die Souvenierläden haben bis spät in die Nacht offen.
Schmuck
Überwältigend ist der Glanz der mit Goldreifen und Schmuck überladenen Vitrinen der Juweliergeschäfte sowie silbernen Gürtel. Schmuck wird in Atelliers von Hand verarbeitet. Es gibt Goldschmuck von 14 - 22 Karat. Auch die Qualität des Siberschmuckes ist bemerkenswert.
Onyx
Auch Vasen, Schalen, Aschenbecher und Schachbrettfiguren aus lindgrünem oder beigen Onyx, das meist aus Kappadokien stammt, sind besonders schöne Mitbringsel.
Keramik
Keramik ist noch heutzutage eines der Handwerkkünste in der Türkei. Nicht nur handbemalte Keramikteller sondern auch und Tassen mit alten Symbolen, Ornamenten Motiven aus Kütahya und lznik werden Fayancen, Vasen, und orientalische hergestellt.
Meerschaum
An den handgeschnitzten Pfeifenköpfen aus weißem Meerschaum sollten Sie nicht achtlos vorbeigehen. Dieser Stein aus naturlichem Magnesium Silkat wird naß verarbeitet.
Kupfer und Messing
Krüge und Karaffen aus gehämmertem Kupfer oder Messing werden auch heute noch nach altem osmanischen Vorbild hergestellt. Einige dieser Gefäße aus Kupfer und Messing wie Suppenkessel ‚Kazan' oder Holzkohlenfeuerschalen ‚Mangal' erweisen sich als dekorative Blumenbehälter.
Leder
Es lohnt sich, jede Art von Lederartikeln zu kaufen; Mäntel, Jacken, Hosen, Röcke aus Leder kann man nicht nur von der Stange kaufen, sondern sich in kürzester Zeit maßschneidern lassen. Nicht hartes Leder ist qualitativ und stabiler, sondern weiches Leder ist zu bevorzugen.
Teppiche
Sollten Sie sich mit Teppichen nicht auskennen, sollten grössere Geschäfte bevorzugt werden, da hier auf Qalität Wert gelegt wird. Bei einem Glas Tee und gemütlicher Plauderei führen die Händler ihre in allen Farben Anatoliens leuchtenden Teppiche, Brücken und Kelims vor. Anatolische Teppiche sind heute beliebte Kaufobjekte. Farben und Motive kennzeichnen ihre Ursprungsgebiete.
Der handgeknüpfte Teppich hat in der Türkei sowie im gesamten Orient eine lange Tradition. Als Material für die Teppichknüpferei wird neben Wolle, Baumwolle und Naturseide auch Kunstseide verwendet. Fasern, die mit natürlichen Pflanzenextrakten gefärbt wurden, sind wertvoller als solche, die mit Anilinfarben behandelt wurden. Die meisten türkischen Teppiche werden mit dem doppelten sogenannten türkischen oder Gördes-Knoten geknüpft, eine Ausnahme sind Teppiche aus sparta und Kayseri, wo der persische oder Senneh-Knoten zur Anwendung kommt. In jeden Teppich wird ein kleiner Fehler eingeknüpft, damit nicht die bösen Geister "Cin" eifersüchtig werden, die alles daransetzen das Vollkommene und Schöne zu zerstören. Farben und Muster der Teppiche sind nach Herstellungsgebieten verschieden, bei denen ethnische Herkunft, Geschichte, Religion, Brauchtum, Landschaft und Klima die Knüpfarten bestimmen. Gewobene Teppiche nennt man "Kilim".
Das Geld
Die türkische Währung ist die "Türkische Lira". Es gibt Münzen zu 5.000, 10.000, 25.000, 50.000 und Scheine zu 100.000, 250.000, 500.000, 1.000.000, 5.000.000 und 10.000.000 TL. Am günstigsten ist der Geldwechsel in den Exchange Offices "Döviz Ofisi" oder bei den Banken möglich. Die Öffnungszeiten der Banken sind Montag - Freitag von 08.30 -12.00 Uhr und 13.30 - 17.00 Uhr. Aufgrund täglicher Kursschwankungen ist es ratsam, den aktuellen Tageskurs an den Bankschaltern oder Tageszeitungen zu erkunden. Euro-Schecks können in den Banken eingewechselt werden.
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